Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche Mabon 22.09.2021 21:21 Uhr

Am 22. September diesen Jahres sind der Tag und die Nacht gleich lang. Die Erde hält kurz den Atem an, bevor die dunklen Nächte länger werden.

An diesem Schwellentag haben unsere Vorfahren ihren Dank an Mutter Erde durch Rituale und Erntedankfeste zum Ausdruck gebracht. War ihnen der Wettergott gnädig gestimmt, so konnten sie reichliche Vorräte bis zum nächsten Erntejahr anlegen. Für sie war diese Fülle existenziell.

Durch die vielen Überschwemmungen in diesem Jahr und die Trockenheit davor bekamen wir wieder ein Gefühl dafür, wie sehr auch wir auf die Gnade der Naturelemente angewiesen sind.

Wir können wieder lernen mit der Natur fühlbar verbunden zu bleiben und dem Ra(t)d der alten Jahreskreisfeste zu folgen.

Die Tag- und Nacht-Gleiche ist ein Energieportal und geistiger Krafttag. Dieser Tag kann uns für die kommenden drei Monate zeigen, wie wir uns auf das nächste Jahr vorbereiten können. Das wärmende Licht der Sonne, die Säfte der Pflanzen und viele Tiere ziehen sich mehr und mehr zurück. Auch wir dürfen uns in unsere innere Welt begeben, um einen sensibleren Zugang zu uns selbst zu erhalten.

Wir können:

  • Orakel durchführen
  • ein schützendes, kraftbündelndes Neunerholz herstellen und an der Tür aufhängen. Dieses verbrennen wir nächstes Jahr zum Mason-Fest im Erntedankfeuer; die Kräfte des Neunerholzes:
    • Ahorn für Beständigkeit
    • Birke für neuen Schwung
    • Buche für magische Kraft und Weisheit
    • Eiche für die Kraft
    • Esche für Schutz gegen das Böse
    • Hasel verbindet uns mit Geistern und Elfen
    • Holunder für die Macht der Göttin
    • Linde für das Schöne
    • Weide für Heilung
  • eigene Dankesrituale gestalten, z.B. ähnlich früherer Landwirte, die einen kleinen Teil der Ernte als Dank an Mutter Erde auf dem Feld zurückließen
  • ein Erntedankfest gemeinsam mit Freunden feiern: 
    • selbst Gesammeltes, Geerntetes und Eingewecktes aus Garten, Wald und Flur auf dem herbstlich geschmückten Gabentisch arrangieren
    • Dankessegen für alle an der Ernte Beteiligten: Mutter Erde, Sonne, Regen, Wind, Erntehelfer…
    • Resümee ziehen, ob wir fruchtbaren Samen gesät und diesen auch genügend genährt haben 
    • schauen, ob alle Bereiche in unserem Leben im Gleichgewicht sind

Sommersonnenwende Litha 21. Juni 2021

Die Sommersonnenwendezeigt an, dass die Sonne ihren Wendepunkt erreicht hat. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Auf der Nordhalbkugel steht die Vegetation in voller Blüte. Kräuter und saftige Gräser wachsen in Hülle und Fülle. Die Früchte an den Bäumen und auf den Feldern reifen und gedeihen. Es wird höchste Zeit, Mutter Erde und ihre Pracht ausgelassen zu feiern.

Die Tradition der Sommersonnenwendefeier gehört wohl zu den ältesten überlieferten Feiertagen überhaupt. Bereits in der Steinzeit wurde der Zeitpunkt der Sommersonnenwende bestimmt. Ein Zeugnis hierfür ist das 7000-4800 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck/Sachsen-Anhalt. Viele Kultstätten der Steinzeit wurden auch nach dem Sonnenstand dieses Tages ausgericht, z.B. die Felsengrotte auf dem Gipfel der Externsteine. Bezüge zum längsten Tag des Jahres werden auch in der berühmten Felsanlage von Stonehenge (ca. 3100 v. Chr.) in Großbritannien oder auf der berühmten Himmelsscheibe von Nebra ( ca. 1600 v. Chr.) vermutet.

Unsere keltischen Vorfahren (bis ca. 50 v. Chr.) feierten ihre Sommersonnenwende als 12-tägiges Fest mit ekstatischem Tanz bis zum Morgengrauen. Da sie angeblich nie eine Gelegenheit ausließen, um in erotisch-sexuelle Ekstase zu geraten, wurde dieses Mittsommerfest als Fruchtbarkeitsfest begannen. Bei den Germanen hatte selbst noch im Mittelalter der sogenannte „Sunnwendfeuertanz“ eine große Bedeutung. 

Zu Zeiten der fortschreitenden Christianisierung versuchte die katholische Kirche die heidnischen Traditionen abzuschaffen. Einige sehr beliebte Bräuche mussten sie trotzdem mit geänderter Sinnhaftigkeit übernehmen. So stand das Sonnenwendfeuer nun für Jesus Christus. Am Abend der Johannisnacht gab es auf dem Dorfplatz oder auf Anhöhen die sogenannten Johannisfeuer mit dazugehörigem Feuerspringen.

In der ganzen Geschichte war dieser Tag als einer der kraftvollsten des Jahres für spirituelles Wachstum und Heilung bekannt. Es war eine Zeit der Feuerbräuche: Sonnenräder formen, ein brennendes Holzscheit über den Kopf wirbeln, brennende Fässer tragen, brennende Räder den Hügel hinuntertreiben, Feuerlaufen oder auch über die magische Asche laufen. Opfergaben wurden dem Feuer zum Verzehr angeboten: Blüten, Kräuter, Gewürze und Früchte. Nur mit dem Sonnwendgürtel bekleidet, einem Kranz in den Haaren und Eisenkraut in der Hand wurde durch die Flammen gesprungen. Die Asche der Sommersonnenwendfeuer verteilten sie auf die umliegenden Felder .

Einige der bekanntesten magischen Kräuter/Johanniskräuter dieser Zeit waren und sind:             

Johanniskraut: Sie galt sie als „Heilige Pflanze“, die ins Mittsommerfeuer geworfen wurde. Über Türen und Häuser aufgehängt, gab sie Schutz. Sie sollte die Nerven beruhigen und Licht in die Seele bringen.             

Kamille: Als „Mutterkraut“ reinigte man damit das Wochenbett.                                 

Quendel:  wurde der Freya geweiht und im Wochenbett unters Kopfkissen gelegt. Die Slawen nannten es „Seelchen der Mutter“.                                

Beifuss: Dieses heilsame Frauenkraut ins Feuer geworfen, ließ eine violette Flamme entstehen, durch die man springen konnte.                                                                     

Arnika: wurde um die Felder gesteckt, um diese vor Dämonen zu schützen.  

Holunder: weihten unsere Vorfahren der Göttin Holle und der Liebe. Diese mächtige Heilpflanze fehlte in keiner Bauernapotheke.

Stein- und Eisenkraut: verlieh als ein heiliges Kraut dem Menschen die Gabe, Dinge in einem klaren Licht zu sehen. Sie hängten es zum Schutz vor dem bösen Blick auf. Zum Schutz vor dem Donner steckten unsere Vorfahren diese magische Pflanze rund um die Felder. Die Schmiede nutzten das Eisenkraut zum Härten. Es sollte außerdem die Liebe zum „Glühen“ bringen.

Schafgarbe: als die „Augenbraue der Venus“ wurde ebenfalls als eine der wichtigsten Frauenheilkräuter verehrt.

Die Rituale zum Mittsommerfest  werden auch in der heutigen Zeit immer beliebter. Einige Ideen hierfür sind: 

  • Singe, tanze, trommle und feiere in einer Gemeinschaft.  Ehrt das Licht in Form des Feuers, indem ihr ein Lagerfeuer entzündet und jauchzend darüber springt. Auch als einzelne Person kannst du mit einer Kerze oder einer kleinen Feuerschale dem Feuerelement huldigen. Teile und verschenke Dankbarkeit & Fülle. 
  • Diese Zeit eignet sich auch besonders für Loslassrituale: Schreibe auf kleine Zetteln, was dich blockiert und hindert deine Träume zu verwirklichen. Übergib die Zettel den Flammen und lasse diese Aspekte hinter dir. Visualisiere nun, was du in deinem Leben neu entfachen möchtest.
  • Du kannst auch einen Ritual Tag der Fülle, der Heilung, der Liebe und des Friedens gestalten: morgens zum Sonnenaufgang mit einer (Geh-)Meditation starten, dich mit Mutter Erde verbinden, Sommerkräuter sammeln und z.B. daraus Räucherbündel binden, Blumenkränze flechten, einen Holunderblüten-Cocktail genießen… 

Ich wünsche dir hierfür die Wärme und die Heilkraft der Sommersonne.  

Beltane – 30. April 2021

Wenn sich die männliche Kraft des Himmels mit der weiblichen Erde verbindet, dann wird Beltane das Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Lust, der Sieg der Sonne und des Sommers über den Winter gefeiert. 

BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend

TENE steht für das Feuer 

Unsere Vorfahren lebten im Einklang mit der Natur, so auch in der genauen Beobachtung der Mondzyklen. Das Mondfest Beltane begannen sie zur Zeit des  Vollmonds nach der Frühjahres-Tagundnachtgleiche (um den 1. Mai) und dauerte wie so viele andere Jahreskreisfeste über mehrere Tage und Nächte.

Für die Kelten war dieses Fest eines der wichtigsten in ihrem Jahreskreis.

Sie spürten das weit geöffnete Tor zur Anderswelt, so dass der Kontakt  zu den Naturwesen, Ahnen und Göttern besonders leicht war. Mit berauschenden Getränken wurde bis  Mitternacht getanzt, gesungen und sich geliebt. Kinder, die aus dieser Nacht hervor gingen, bezeichnete man als Kinder der Gottheiten.

Lebensfreude und Freudenfeuer wurden entfacht. Zum Schutz vor Krankheiten oder um sich einfach näher zu verbinden sprangen Pärchen über die großen Feuer.

Für diese so genannten Freinacht wurde eine Priesterin für das empfangene Prinzip erwählt. Der Grüne Mann als Priester symbolisierte das gebende Prinzip. Durch ihre Vereinigung wurden sie unsterblich. So begann der immerwährende Zyklus vom Geboren werden und Sterben.

Dem Christentum waren diese heidnischen Bräuche nicht geheuer. Sie brachten angsteinflößende teuflische Bilder unter das Volk. Es wurde behauptetet, dass sich die Hexen in der Walpurgisnacht (30. April) mit dem Teufel trafen, um wilde Orgien zu feiern.

Walpurga(Göttin) wurde früher als weiße Frau mit feuerroten Schuhen (Wärme der Erde), mit einem Spiegel (Spiegel der Seele), einer goldenen Krone (Sonne) und einer Spindel ( Weben des  Schicksalfadens) dargestellt.

Anregungen für Zuhause – Rituale

  • ausgelassener Tanz um ein kleines Feuer im Garten oder im Wohnzimmer, vielleicht auch  mit einem „Sprung über eine Kerze“ –    Feiere dich und dein Leben! Spüre, wie alles Überflüssige, Hemmende, Kleinmachende abfällt.
  • Schmücken von Birkenzweigen (Frühling, Neuanfang, Wachstum) und Weißdorn (Schutz) mit bunten Bändern
  • Jedes Band steht für einen Lebensbereich, der ins Gleichgewicht gebracht werden soll. 
  • Verweben der Bänder am Ende: Alle Lebensbereiche und alle Energien werden harmonisch miteinander verbunden.
  • Herstellen einer Neun-Kräuter-Suppe 
  • Quellwasser und Morgentau (vor allem vom Frauenmantel) zur Reinigung und Heilung trinken

Ich wünsche allen trotz der vielen Einschränkungen ein Fest der Lebensfreude. 

Diese Kraft ist sehr kostbar. Sie ist der goldene Schlüssel zum Himmel auf Erden.  🙂

Ostara -Tagundnachtgleiche im Frühjahr 20. März 2021

 

« Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.

Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll durchs Land… » E. Möhrike

Die Natur erliegt jedes Jahr aufs Neue dem Zauber des Neubeginns. Sie lässt die Knospen sprießen, das Gras und die Blumen wachsen. 

Das geheimnisvolle Dunkle übergibt jetzt seine Regentschaft an das grünbeschwingte , vogelzwitschernde und frühlingsduftende Sonnenhelle.

In diesem Jahr fällt die Tagundnachtgleiche bei uns auf der nördlichen Halbkugel der Erde auf den 20. März.  An diesem astronomischen Frühlingsbeginn dauern der helle Tag und die dunkle Nacht jeweils 12 Stunden. 

Von solchen Ereignissen ließen sich die Menschen schon immer faszinieren. Sie waren ein wichtiger Wendepunkt im Kalenderjahr und seit Tausenden von Jahren Grund zum Feiern.

Welche heidnischen Ursprünge dem heutigen Osterfest zu Grunde liegen, kann niemand mit Sicherheit sagen. Es wird vermutet, dass die vorchristlichen Völker in vielen Regionen der Welt eine zyklische Form der Wiederauferstehung, die Rückkehr der Sonne und des Lichtes zelebrierten. Vorstellbar ist ebenfalls die Verehrung einer Frühlingsgöttin.

Jakob Grimm haben wir es zu verdanken, dass wir Ostara als gemanische Fruchtbarkeitsbringerin feiern.

Ich persönlich schwinge mit Alexa Szeli (taste-of-power.de) mit, die die Urmutter der Erde als Schöpferkraft sieht.   « …denn sie ist es, welche sich dieser Tage zu unendlicher Schönheit entfaltet. Die Bäume tragen ihre Knospen, es blüht und grünt und die Pflanzen kämpfen sich durch das Erdreich hinaus in das Licht. Das Wachstum ist nicht mehr aufzuhalten. Die geballte Energie von Mutter Natur ist nie so stark zu spüren wie in diesen Tagen des Wachstums und Neubeginns. Das Neue schafft sich seinen Raum. Die Erdmutter ist am bekanntesten unter ihrem griechischen Namen Gaia, was dem Namen Terra im römischen entspricht, der Brigid im Keltischen, der Jörd entsprechend der Edda und vielen weiteren Namen, welche sie überall auf der Welt erhalten hat. »

Lassen auch wir uns beflügeln! Kreieren auch wir unseren lichtvollen Neuanfang!

Du kannst wie die alten Germanen gemeinsam mit Familie und Freunden ein festliches Mahl zu dir nehmen, den Naturwesen und Elementen für ihren Beistand danken, um ein gemeinschaftlich aufgeschichtetes Lagerfeuer tanzen und singen.« Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder… »  Du kannst durch die Kraft des Feuers und der Kraft der Vielen an diesem Tage der Sonne für ihre lebensspendende, lichtvolle Energie danken. Natürlich ist dieses Ritual auch mit einer Kerze und für dich allein möglich.

Alexa Szeli empfiehlt wie zu Zeiten der alten heidnischen Bräuche der Urmutter Erde zu helfen, ihr Reich zu erwecken. Deiner Vorstellung ist hierbei keine Grenze gesetzt. Wenn du möchtest, greife bei der Gartenarbeit oder draußen in Wald und Flur beherzt in das Erdreich. Verbinde dich hierbei ganz bewusst mit der Erdmutter. Danke ihr für ihr Wirken und bitte sie um ein erntereiches Jahr.

Oder koche wie unsere Vorfahren eine Neunkräutersuppe. Diese enthielt z. B. Brunnenkresse, Scharbockskraut, Nesseln, Sauerklee, Wegwarte, Löwenzahn, Bibernelle. Alles mit Öl und gekochtem Ei, Salz und Pfeffer verquirlen und mit gekochten Kartoffeln essen! So schmeckt Frühling. Das sind sehr alte Traditionen der Reinigung.

Meditation für deine Projektfindung

„Wer ernten will, muss säen!“ So lehrt es uns eine alte bäuerliche Weisheit. Lasst uns den Frühling, die Zeit der Aussaat nutzen, um alle unsere Pläne, Ideen und Projekte  als zuerst kleine unscheinbare Samen der Erde anzuvertrauen. Die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit . Vergiss`das Gießen nicht, auch wenn lange nichts zu sehen ist. Alles dauert eben seine Zeit. Neugier und Ungeduld  dürfen dem Vertrauen in die Kraft des natürlichen Wachstums weichen.

Wenn du möchtest, kannst du in einer Meditation in deinem Herzraum deinen « Samen » für dein ureigenes Projekt für das kommende Jahr finden.

Benötigst du hierfür Unterstützung, kann ich dich in einem persönlichen oder telefonischen Beratungstermin zu deinem ureigenen Neuanfang führen.

Licht- und kraftvolle Grüße

Irene

Imbolc – Lichtfest 1. Februar 2021

„Das Alte darf gehen, das Neue können wir schon sehen!“

Anfang Februar hat das zur Wintersonnenwende geborene Licht endgültig gesiegt. Eis und Schnee beginnen hier und da zu schmelzen. Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse strecken bereits verheißungsvoll ihre Köpfchen dem Licht entgegen. Die Tage werden merklich länger und die Vögel zwitschern lauter als zuvor. Ein Hauch von Frühling liegt an manchen Tagen schon in der Luft.

Für die alten Völker, die während der langen Winter in ihren Behausungen ausharren mussten, war das Imbolc – Fest vor allem eine Zeit des Frühjahrsputzes. Nicht nur Haus und Hof wurden gereinigt, sondern auch die Strapazen und Krankheiten des Winters oft mit Geschrei, Schellen und Masken (Fastnachtrituale) ausgetrieben. Sie reinigten mit Birkenreisigbesen, räucherten mit Harzen und Pflanzen und trugen symbolisch ein Feuer von Haus zu Haus. In christlicher Tradition weihte der Priester zu Lichtmess Kerzen und statteten sie mit Schutzsegen aus, damit diese dann zu Hause bei Bedarf angezündet werden konnten.  Im keltischen Raum übernahm Brigid, die Feurige, die Überbringerin des Lichts (bride = hell) das Sonnenzepter. Sie brachte das Eis zum schmelzen, ließ die Säfte der Natur steigen und rüttelte als Fruchtbarkeitsgöttin die Bäume wieder wach.    

Das Lichterfest Imbolc (gälisch = im Bauch der Mutter Erde) wurde in manchen Gegenden am zweiten Vollmond nach der Wintersonnenwende gefeiert. In dieser Zeit keimt nicht nur im Mutterschoß  der Samen dem immer stärker werdendem Licht entgegen, die Tiere sind trächtig und die ersten Lämmer werden angelegt. 

In dieser besonderen Schwellenzeit – zwischen Winter und Frühling, Fische-und Wassermannzeitalter- sind wir aufgerufen, die alten Traditionen fortzuführen und den göttlichen Funken auf Erden wiederzubeleben. Wir dürfen das hinderliche Alte lautstark vertreiben und das lichtvolle Neue mit liebevoll geöffneten Armen empfangen.

Ritualvorschläge: Wir können das Alte in einem mit lauten Klängen begleitetem Feuerritual loslassen, in Meersalz uns reinigen, einen Frühjahrsputz durchführen, mit Beifuß, Salbei, Rosmarin, Wacholder, Lavendel räuchern, mit Frühlingsdekoration die neuen Energien ins Haus holen, mit selbst geweihten Kerzen das Licht ins Haus bringen, einen Altar in den Farben der Brigid (rot = Blut des Lebens, aufsteigende Sonne, weiß = Schnee, grün = heranwachsende Natur) schmücken oder einen Samen mit bestimmter Intension in die Erde zum Keimen legen.

Der rückläufigen Merkurs (vom 30.1. bis 21.2.2021) bietet uns die Chance, alte Verhaltensmuster zu erkennen und loszulassen.

Nutzen wir in dieser Übergangszeit die planetaren Energien als Unterstützung!

 

Vollmond-Runen-Orakel 30.12.2020

Das Jahr 2020 war ein markantes und entscheidendes für uns alle. Dieses besondere Jahr begann mit einer Mondfinsternis im Krebs und endet auch mit einem Vollmond im Krebs am 30.12.2020 dem Höhepunkt des Sonne-Mond-Zyklus`.

Jetzt beginnt eine neue Ära, die einen Wendepunkt für die gesamte Menschheit anzeigt.

Aus der Saat des neuen Jupiter-Saturn-Zyklus` erwacht ganz zart die Sehnsucht nach einer Welt, in der Gerechtigkeit, Frieden und Gleichwertigkeit nicht nur Worte sind, sondern diese auch gelebt werden. Der Prozess der Transformation bleibt aufregend, wenn die persönlichen inneren Veränderungen beginnen, sich im Außen zu manifestieren. Die Vergangenheit verblasst und ein neuer Weg liegt vor uns. Es ist der Weg der Seele. Deine Seele kennt den Weg und hat dich darauf vorbereitet, diesen Weg jetzt mit allen Konsequenzen einzuschlagen.

Steht der Mond im Krebs, ist er in sein astrologisches Zuhause zurückgekehrt. Hier kann sich die feine Energie des Erdbegleiters in Form tiefer Gefühle, bildreicher Träume und einer gesteigerten Sensibilität ungehindert ausbreiten.

So lädt der Vollmond im Krebs dazu ein, mutig in die Seele einzutauchen, sich mit der inneren Quelle zu verbinden und sich so an die eigene wahre Kraft zu erinnern. Sei dir selbst eine liebevolle Mutter und entwickle Mitgefühl für die bedürftigen Anteile in dir.

Die Erde hat nun vollständig ausgeatmet und lädt zu einer Innenschau ein. Lass auch du los: Es ist jetzt hilfreich, dich zurückzuziehen, zu meditieren und die Stille der Natur zu genießen. So können Seele und Geist sich auf die inneren und äußeren Veränderungen einlassen. Da wir uns noch mitten in den magischen Rauhnächten befinden, können wir durch diesen Prozess regelrecht getragen werden.

Wie können wir uns darauf vorbereiten?

Reflektiere dieses Jahr: Was hast du gelernt, wo bist du gewachsen und wo hast du Heilung erfahren? Was ist dir wirklich wichtig? Konzentriere dich darauf nicht zu urteilen und sei mitfühlend, dann ist es möglich, das neue Jahr mit einem friedlichen Gefühl zu beginnen.

Auszüge von Claudia Hohlweg www.bluemoon.de

Du kannst die Kraft des Mondes und die Mystik der Rauhnächte nutzen und dir ein Jahresorakel u.a. mit Hilfe der Runen legen.

An deiner Legung kannst du deine Entwicklung und deine Energiekurve für das kommende Jahres ablesen. Das Runenorakel gibt dir einen Jahresverlauf an, der deinem seelisch-geistigen Zustand zum Zeitpunkt der Befragung entspricht.

Werden dir disharmonische Situationen angekündigt, kannst du durch die Macht deiner Gedanken, u.a. durch Kraftsätze und Runenkörperübungen diese umwandeln.

Buchempfehlung :

Inanna « Entdecke die Göttin in dir !  Das Runenbuch für Frauen « 

Wintersonnenwende-Ritual 21. Dezember 2020

Am 21. Dezember hat die Sonne ihren tiefsten Stand erreicht. Der Atem der Erde scheint angesichts der Dunkelheit ins Stocken zu geraten.

Diese Nacht trägt auch den Namen Mutternacht oder althochdeutsch Modranecht. Die Geburt des Sonnenkindes steht für den Neubeginn allen Lebens. Der Kreislauf des Jahres beginnt von vorne. Das Licht triumphiert über die Dunkelheit. Mit Jul (auch Jol) beginnt die Verbannung der Dunkelheit. Die Nächte werden wieder kürzer und alles, was tot schien, erwacht zu neuem Leben.

In diesem Jahr wird dieses Ereignis von zwei Finsternissen (30.11. Vollmond und Mondfinsternis und 14,12. Neumond und Sonnenfinsternis) eingeläutet. Sie werfen Licht auf etwas, was bis dahin im Dunklen lag. Unbewusste Themen lassen sich nicht mehr verdrängen und wollen gelöst werden.

Wir habe nicht nur die Möglichkeit unsere eigenen Schattenthemen zu erlösen, sondern können die einmalige und kraftvolle Jupiter – Saturn – Konjunktion zur diesjährigen Wintersonnenwende nutzen, um in weltweit gemeinsamer Meditation einen Prozess auszulösen, der uns das Tor ins Wassermannzeitalter öffnet. Selbst wissenschafftliche Studien haben positive Effekte von Massenmeditationen auf die Gesellschaft bestätigt.

Lasst uns durch die Kraft der Vielen an dieser Heilungskettenreaktion im Energiefeld teilnehmen.

Auf Grund der Coronabeschränkungen werden nur wenige persönlich an diesem Ritual teilnehmen können.

Wer zu Hause ein eigenes Ritual gestalten und an einer Online- Meditation teilnehmen möchte, der meldet sich bitte bei mir und erhält hierfür alle weiteren Informationen.

Samhain / Allerseelen 2020

Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist eine ganz besondere. In dieser Zeit ist der Schleier zu anderen Wirklichkeiten besonders dünn. Ahnen und Feen sind jetzt mitten unter uns. Samhain ist ein altes überliefertes Ahnenfest. Im irisch- keltischen Kulturkreis (Samhain „Zusammenkunft,Versammlung“) kennzeichnet es den Beginn des neuen Jahres.

Unsere Vorfahren entzündeten ein rituelles Feuer, von dem sie etwas Glut für den eigenen Herd mitnahmen. Den Ahnengeistern wurden mit Kerzen im Fenster der Weg in die Familien gewiesen. Sie bekamen Essen angeboten und wurden mit Orakeln um Rat befragt. In unserer heutigen Zeit wollen wir diese alte Tradition wieder neu beleben. Wir können einen Ahnenaltar gestalten, Ahnenessen kochen, ihnen unsere Lebensprojekte vorstellen und um ihren Segen bitten.

Einladung zum SamhainRitual

am 1. November 2020 um 17 Uhr

auf dem Krahnberg in Gotha

Treffpunkt: 17 Uhr am Parkplatz Berggarten/Krahnberg

Mitzubringen:

  • Naturdekoration für den Ritualplatz
  • Marmeladenglas mit Teelicht
  • Taschenlampe
  • Stöckchen für den Feuertopf
  • Geschenk für die Ahnen
  • Rasseln, Trommeln
  • Essen und Trinken fürs Ahnenbuffet

Lasst uns gemeinsam ein Fest der Freude und Verbundenheit feiern!

Gebt bitte Bescheid, wer dabei sein kann!

BUCHEMPFEHLUNGEN IRENE BURIAN

Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst!

Ralph Waldo Emerson

Der Volksmund hatte für meinen häufigen Schnupfen in den 90iger Jahren eine simple Erklärung:

„Ich hatte die Nase voll!“

Durch die Aha-Erlebnisse in den Büchern „Krankheit als Weg“ (Dethlefsen/Dahlke) und „Krankheit als Sprache der Seele“ (Dahlke) begann ich endlich zu verstehen, dass meine verdrängten Gefühle sich über Krankheiten äußern können. Ich sah meine Beschwerden als einen Weg meiner Seele, ungelöste seelische Konflikte zu Bewusstsein zu bringen.

Liptons Werk „Intelligente Zellen“ hat mich in der Erkenntnis bestärkt, dass ich Macht meiner Gedanken mein Leben selbst in die Hand nehmen kann.

Prof. Dr. Moser lehrte mich in seinem Buch „Vom richtigen Umgang mit der Zeit“ die heilende Kraft der Chronobiologie.
Ich fand bestätigt, wie wichtig die natürlichen Rhythmusgeber wie Sonnenlicht, Nahrung und Schlaf für meine Gesundheit sind.

In Peter Wohllebens Bestseller “ Das geheime Leben der Bäume “ und Wolf-Dieter Storls Buch “ Wir sind Geschöpfe des Waldes “ fand ich mein intuitives Wissen von der heilsamen Kraft des Waldes belegt. Es entstand in mir der Wunsch, diese Erfahrungen in Seminaren weiter zu geben.

Ich möchte Sie an einigen, meinen Weg prägenden und begleitenden Büchern, teilhaben lassen:

Buchempfehlungen zum Thema Waldbaden und WaldAtmen

  • Peter Wohlleben – Das geheime Leben der Bäume
  • Elvira Grudzielski – Die heilende Kraft der Bäume
  • Susanne Fischer-Rizzi – Blätter von Bäumen / Legenden Mythen, Heilanwendungen
  • Ruediger Dahlke – Jetzt einfach atmen
  • Ruediger Dahlke / Andreas Neumann – Die wunderbare Heilkraft des Atmens
  • Wolf-Dieter Storl – Wir sind Geschöpfe des Waldes

Buchempfehlungen zum Thema Borreliose

  • Wolf-Dieter Storl – Borreliose natürlich heilen, Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung
  • Ruediger Dahlke – Krankheit als Symbol – Handbuch der Psychosomatik und Integralen Medizin

Buchempfehlungen zum Thema Heilpflanzen

  • Wolf-Dieter Storl – Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor
  • Wolf-Dieter Storl – Pflanzen der Kelten – Heilkunde, Pflanzenzauber, Baumkalender
  • Wolf-Dieter Storl – Pflanzendevas – Die geistig-seelischen Dimensionen der Pflanzen
  • Andrew Chevallier – Das große Lexikon der Heilpflanzen
  • Maria Treben – Gesundheit aus der Apotheke Gottes – Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern
  • St. G. Fleischhauer,J. Guthmann, R. Spiegelberger – Essbare Wildpflanzen
  • Christine Recht – Ernte am Wegesrand – Wildkräuter, Früchte und Beeren

Allgemeine Buchempfehlungen

  • Bruce H. Lipton – Intelligente Zellen
  • Ruediger Dahlke – Krankheit als Sprache der Seele
  • Thorwald Dethlefsen & Ruediger Dahlke – Krankheit als Weg
  • Prof. Dr. Maximillian Moser – Vom richtigen Umgang mit der Zeit

VORSTELLUNGSINTERVIEW IRENE BURIAN

Lebensfreude strömt in jede Zelle wie ungehinderter Atem

So fühlt die deutsche Lyrikerin Else Pennek ihren Zustand vollkommener Zufriedenheit.

Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit und Kraft seinen ureigenen Weg der Lebensfreude zu gehen. Nur manchmal verlaufen wir uns oder verlieren uns und unser Ziel aus den Augen.

  • Ich möchte Sie begleiten, Vertrauen in Ihre eigenen Kräfte zu entwickeln.
  • Ich möchte Sie motivieren, den Schatz Ihres eigenen Wertes zu heben.
  • Ich möchte Sie ermutigen, Ihren Lebensweg wiederzufinden.

Meine Angebote sind für alle Menschen geeignet, die bereit sind, das Steuer ihres Lebensbootes wieder fest in ihre eigenen Hände zu nehmen.

Meine Beratung ist passend für alle, die in eine lebendige und zufriedene Zukunft sehen wollen.

Ich kann sie auf ihrem Weg dahin begleiten. Dieser Weg ist für alle geeignet, ob jung oder alt, Mann oder Frau, Single oder Paare.

In meiner Praxis erfahren Sie eine mitfühlende, authentische und lebensnahe Beratung.

Je nach Anliegen wähle ich eine für Sie passende Methode aus.

  • eine Stressmanagementberatung
  • ein Lebenscoaching
  • eine Hypnose
  • eine Rückführung
  • eine psychoonkologische Begleitung
  • oder eine schamanisch inspirierte Energiearbeit

Am Ende jeder Sitzung werden Ihnen Lösungsvorschläge angeboten.

Ich ermutige Sie, in die Eigenverantwortung zu gehen, sich aktiv an der Veränderung Ihres Lebens zu beteiligen.

Ich begleite Sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstachtung und Selbstvertrauen, damit:

Ihre Lebensfreude wie ungehinderter Atem in jede Ihrer Zellen strömen kann.“